Häufig gestellte Fragen

Technische Fragen

Es gibt Expertisen der Technischen Universität Kaiserslautern, der Johannes Kepler Universität/Institut für Strömungslehre & Wärmestrahlung und der IBO GmbH.

Generell ist zu sagen, dass bei Stromausfall keine Systemheizung (Pellets-, Hackschnitzel-, Öl-, Gas-, Wärmepumpen-Heizung) funktioniert, welche elektrische Verbraucher (Motoren, Pumpen, Stellventile) im System haben. Es ist daher auch bei Systemheizungen mit HELIOLITH Infrarot-Heizkörpern abzuwarten, bis der Strom wieder fließt. Durch Stromausfälle können bei Elektroheizungen aber keine elektrischen Verbraucher (Motoren, Pumpen, Stellventile, …) in Mitleidenschaft gezogen werden – da es solche nicht gibt. Somit ist auch die Wiederinbetriebnahme nach einem Stromausfall einfach durchgeführt.

JA, wenn das HELIOLITH Heizpaneel nicht fix an der Wand oder Decke elektrisch angeschlossen ist, kann man dieses unproblematisch an anderer Stelle montieren und anstecken.

Die HELIOLITH Universalhalterung kann wiederverwendet werden oder durch jede VESA-Halterung (neigbar, schwenkbar, drehbar, ausziehbar) die ein Lochbild von 200 x 200 mm abdeckt, ausgetauscht werden.

Eine Deckenmontage ist bei dem HELIOLITH Heizpaneel möglich – jedoch weniger effizient und behaglich als bei einer Wandmontage. Bei der Deckenmontage sollte auf alle Fälle ein Abstand zur Decke von ~100 mm gegeben sein um einen Hitze-Hotspot zu vermeiden.

Das HELIOLITH Heizpaneel sollte immer in den Raum strahlen – funktionstechnisch platziert wie eine „Sonne“ die den Raum erwärmt. Möbel oder andere Einrichtungsgegenstände sollten nicht direkt davor platziert werden – diese würden wie eine „Wolke“ die Wärmestrahlung begrenzen. Eine Wandmontage ist einer Deckenmontage immer vorzuziehen. Entscheidet man sich für ein Heizpaneel pro Raum, sollte dieses so platziert werden, dass die Fläche bestrahlt wird, wo man sich am meisten aufhält. Die Restfläche wird dann mit geringerem Wärmestrahlungsanteil, jedoch mit ausreichender Konvektionswärme beheizt.

Betreffend der Höhe bei Wandmontage liegt es im jeweiligen Anwendungsfall – je näher am Boden ein HELIOLITH Heizpaneel platziert wird, desto höher ist der Kamineffekt und folglich die Konvektion. Möchte man also die Konvektion eher niedrig halten, sollte man die HELIOLITH Heizpaneele mit dem Zentrum auf ~2/3 der Raumhöhe montieren oder in der Höhe, in der man auch ein Bild platzieren würde (für Raumhöhe ~2,5 m angenommen).

Die Anordnung sollte in Flächen von ~7 m² erfolgen. Wobei diese Fläche einer Birnenform – ausgehend von der Paneel-Fläche – gleicht. Damit ist das Wärmestrahlungsareal der HELIOLITH Heizpaneelen gut genutzt. Nach dieser Maßgabe sollten die HELIOLITH Heizpaneelen im Raum angeordnet werden. Dies bedeutet, auch wenn zum Beispiel in einen Raum mit Heizwärmebedarf von 70 W/m² von 13 m² ein HELIOLITH Heizpaneel des Models H40 (970 W) ausreichen würde, wären zwei HELIOLITH Heizpaneele des Modells H32 (je 621 W) oder die Kombination der Modelle  H32 (621 W) und H21 (267 W) empfehlenswerter, im Hinblick auf das Wärmewohlbefinden. Entscheidet man sich für ein Heizpaneel pro Raum, sollte dieses so platziert werden, dass die Fläche bestrahlt wird, wo man sich vorrangig aufhält. Die Restfläche wird dann mit geringerem Wärmestrahlungsanteil, jedoch mit ausreichender Konvektionswärme beheizt.

Grundsätzlich ist eine geringere Raumtemperatur in der Nacht bei Infrarot-Heizungen nur bedingt bzw nur in geringem Maße mit etwa 1 – 2 °C Temperaturunterschied zu empfehlen. Das Wiederaufheizen von Infrarot Paneelen und der festen Körper im Raum benötigt meist mehr Energie, als ein kontinuierliches Heizen auf effizientem Niveau. Die individuelle Heizstrategie ist jedoch für den jeweiligen Anwendungsfall zu prüfen.

Die Heizlast ist das Ergebnis einer Heizlastberechnung. Berechnet wird die Wärmezufuhr zur Aufrechterhaltung einer definierten Raumtemperatur (zum Vergleich: beim Auto sind das die PS oder kW). Diese sollte von einem Planer durchgeführt werden und erfolgt standardisiert nach DIN EN 12831. Dabei wird jeder Raum und jede Zone einzeln betrachtet. Gleichzeitig ist für die Berechnung der niedrigste zu erwartende Wert der Außentemperatur maßgeblich. Ziel der Berechnung ist es, die ausreichende Beheizung sämtlicher Räume eines Gebäudes bei definierten Außentemperaturen zu gewährleisten. Die Heizlast ist also im Wesentlichen abhängig von: Bausubstanz, Luftwechsel, Außentemperatur und Rauminnentemperaturen. Sie wird in Watt (W) oder Kilowatt (kW) angegeben. Um verschiedene Werte besser miteinander vergleichen zu können, wird die Leistung auf die beheizte Fläche bezogen, die maßgebliche Einheit ist also W/m².

Die Heizwärmebedarfsrechnung errechnet die Energiemenge, die je Gebäudenutzfläche innerhalb einer Heizperiode zuzuführen ist, um die gewünschte Temperatur der Räume aufrechtzuerhalten (quasi wie der Verbrauch beim Auto: z.B. 6,4 l/100 km). Die Einheit des Heizwärmebedarfs (HWB) ist definiert in Kilowattstunden (kWh). Sie bezieht sich auf die Fläche (m²) summiert für den Zeitraum eines Jahres (a): kWh/m²a. Der Heizwärmebedarf ist im Wesentlichen abhängig von: „Güte“ der Gebäudehülle (Bauform, Dämmung), Nutzerverhalten (Anwesenheit, Raumtemperaturen), Warmwasserverbrauch und Wetter. Allgemein ist der Heizwärmebedarf eine Baukenngröße und dient der Definition von Energiestandards bei Häusern.

Infrarot-Strahlung (auch IR- oder Wärme-Strahlung genannt) begegnet uns jeden Tag in Form von Sonnenstrahlung. Physikalisch gesehen ist IR-Strahlung eine elektromagnetische Welle, die unterhalb des roten Endes des Lichts liegt und sich mit einer Wellenlänge von 780 nm bis 1 mm im freien Raum ausbreitet. Jeder warme Körper gibt IR-Strahlung ab. Je heißer die Oberfläche, desto kürzer ist die Wellenlänge und desto intensiver wird die Strahlung. Je nach Wellenlänge wird in A, B und C-Strahlung unterschieden. Bei steigender Temperatur verschiebt sich das Strahlungsmaximum der Wärmestrahlung zu kürzeren Wellenlängen bis hin zum sichtbaren Licht. Trifft IR-Strahlung auf unsere Haut, dann empfinden wir dies als Wärme. Diesen Effekt nutzt man bei einer IR-Heizung (Infrarot Heizung).

Es werden 3 Typen unterschieden – IR-A, IR-B und IR-C.

Die Wärmeübertragung erfolgt nach optischen Naturgesetzen. Die Wärme wird von jedem warmen Material auf die kühlere Umgebung abgestrahlt. Die Luft wird dabei nahezu verlustfrei durchdrungen, ohne diese zu erwärmen und somit zu trocknen. Genau diesen Effekt nutzen IR-Heizungen (Infrarot Heizungen) und IR-Heizsysteme (Infrarot Heizsysteme) zum Beheizen von Räumen. Feste Körper wie Wände, Möbel oder auch Menschen absorbieren die Wärmestrahlung und reflektieren diese wieder in den Raum. Strahlungswärme ist physiologisch günstig und angenehm. Sie bewirkt ein gutes Wärmeempfinden und führt zu Behaglichkeit – ähnlich den Sonnenstrahlen oder einem Kaminfeuer.

Bei der Konvektionswärme erfolgt die Wärmeübertragung durch Gase oder Flüßigkeiten (bewegte Materie) und ist bei allen konventionellen Heizsystemen (alle wassergeführten Heizungen bzw Zentralheizungen, Konvektorheizgeräte, …) überwiegend vorherrschend.

Die Infrarot-Heizung (IR-Heizung) basiert auf dem Prinzip der Sonnenstrahlung. Die Wärmestrahlung erwärmt nicht primär die Luft, sondern Decken, Wände, Böden, Gegenstände und Menschen mittels Strahlungswärme. Die Umgebung speichert die Wärme und gibt diese wieder an den Raum ab (Sekundärstrahlung). Durch die homogene Erwärmung des Raumes entsteht ein angenehmes Raumklima, in dem Verluste und Staubwirbel durch aufsteigende Warmluft (Konvektion) weitgehend vermieden werden.

JA! Eine Infrarot-Systemheizung (IR-Systemheizung) bestehend aus mehreren HELIOLITH Infrarot Heizpaneelen ist ein vollwertiges Heizsystem, das sich bestens zum Beheizen von Gesamtobjekten eignet. Basis dafür ist eine korrekte und individuelle Dimensionierung. Qualitativ hochwertige Infrarot Heizkörper (IR-Heizkörper) wie unsere HELIOLITH Heizpaneele sind als Hauptheizungen für Hauptwohnsitze sogar sehr empfehlenswert, da sie die höchste Behaglichkeit, die geringsten Anschaffungskosten sowie die geringsten Gesamtkosten aufweisen. Der Einbau ist einfach, schnell und ressourcenschonend.

HELIOLITH Infrarot-Heizpaneele eignen sich sowohl für den Neubau, Zubau als auch für sanierte und nicht sanierte Altbauten. Wichtig dabei ist die richtige und professionelle Dimensionierung unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren (zB Status der Isolierung, Standort der Immobilie, …). Eine energetisch gute Gebäudehülle trägt wesentlich dazu bei, Wärmeverluste gering zu halten und effizient zu heizen. Generell gilt aber, dass Immobilien mit schlechter Dämmung – unabhängig vom Heizsystem – entsprechende Mehrkosten im Verbrauch und bei der Wartung mit sich bringen. Vor allem ist jedoch die Behaglichkeit bei elektrischen IR-Heizsystemen besser als bei allen anderen Heizsystemen. Zudem fallen keine Wartungskosten an.

Gas- und Ölreserven sind nicht unerschöpflich und unterliegen starken Preisschwankungen. Die Umweltbelastung diverser anderer Heizungen ist bekannt (Feinstaub). Heizen mit Strom ist daher in den meisten Anwendungsfällen sinnvoll. Strom kann durch Windkraft oder Photovoltaik (PV) gewonnen werden, das heißt mit eigener Stromerzeugung kann bedingte Unabhängigkeit sichergestellt werden. Infrarot Heizungen (IR-Heizungen) kombiniert mit Ökostrom (zB durch Photovoltaik-Anlagen) ergeben eine CO2-neutrale Energiequelle und können zur bedingten Energieautarkie des Haushaltes führen. Auch, dass sich renommierte Branchenriesen wassergeführter Heizungssysteme bereits auf IR-Heizungen spezialisieren, sowie der Wunsch nach immer effizienterer Energienutzung im „Smart Home“ weisen auf die künftige Bedeutung von Stromheizungen hin. Der Trend liegt eindeutig in Richtung einer automatisierten, intelligenten Steuerung des Heizsystems zur effizienten Energienutzung. Deshalb ist ein Infrarot-Heizsystem die ideale Komponente für das „Smart Home“ – welches das gesamte Energie-, Versorgungs- und Sicherheitssystem einer Immobilie steuert – und das lässt sich am einfachsten und effizientesten mit Strom realisieren.

Es gibt einzelne Hersteller, die Dauerbelastungstests durchführen und eine Fremdüberwachung zulassen. Offizielle Studien sind zur Zeit nicht bekannt. Da in einer Infrarot-Heizung keine beweglichen Teile verbaut sind, ist die Lebensdauer lediglich von der Temperaturbeständigkeit der eingesetzten Materialen abhängig. Deshalb kann die Lebensdauer bei hochwertigen Infrarot-Heizkörpern wie dem HELIOLITH auch weit über 20 Jahre hinausgehen. Die Garantiezeit für unsere HELIOLITH Heizkörper beträgt 10 Jahre

Der HELIOLITH Heizkörper kann selbst montiert und mit dem werkseitig mitgelieferten Anschlusskabel an das Stromnetz angeschlossen werden – mit oder ohne Regeleinheit. Da HELIOLITH aber als Systemheizung zu empfehlen ist – für kontinuierliches temperieren oder heizen – empfehlen wir die Montage und Installation (fixer Anschluss an das Stromnetz) durch einen ausgewiesenen Elektrofachmann/-fachbetrieb ausführen zu lassen. Für die Montage und Installation der HELIOLITH Infrarot-Heizkörper verweisen wir auf die Bedienungsanleitung – diese finden Sie im Download-Bereich am Seitenende.

Damit meint man das Wassertransferdruck-Verfahren, durch das man an Objekten vollflächig Muster oder Dekore applizieren kann. Das funktioniert auch, wenn Objekte keine geraden Kanten und Flächen aufweisen. Mit HELIOLITHs kann man somit Marmor, Holz, Keramik, … imitieren mit allen Vorteilen von Mineralguss, ohne aber die Nachteile der imitierten Materialien (Risse während Produktion, Montage, Betrieb bzw Machbarkeit als Heizung).

Der Beschichtungsvorgang erfolgt in einem exakt temperierten Wasserbad und verlangt außerordentliches Geschick, Wissen & viel Erfahrung.

Mit dem UV-Direktdruck kann man scharf geschossene Bilder/Motive mit mindestens 3 MB sehr gut auf die HELIOLITHs drucken. Das können eigene Bilder/Motive (mit Smartphones oder Digitalkameras) sein oder man kann sich auch auf diversen Webseiten Bilder/Motive zu unterschiedlichsten Themen frei/günstig herunterladen (keine Screenshots!).  Solche Webseiten sind zB

  1. https://www.pexels.com/
  2. https://negativespace.co/
  3. https://deathtothestockphoto.com/
  4. https://freerangestock.com/
  5. https://unsplash.com/
  6. https://stocksnap.io/
  7. https://nos.twnsnd.co/
  8. https://pixabay.com/de/
  9. https://picjumbo.com/
  10. https://startupstockphotos.com/
  11. https://kaboompics.com/
  12. https://www.splitshire.com/

Hier gewünschte Datei einfach herunterladen (Achtung auf mögliche Lizenzgebühren!) und in der Anfrage/Bestellung mitsenden, damit die Machbarkeit grundsätzlich geprüft werden kann und das Angebot/die Rechnung entsprechend erfolgen kann.

Für jeweiliges Bild wird grundsätzlich angenommen, dass dieses auf einen HELIOLITH in Weiss (RAL 9010) aufgedruckt wird. Wird eine andere Hintergrund-/Rahmenfarbe gewünscht, so ist darüber separiert zu informieren. 

Bilder/Motive werden mit einem Fade-out (sanfter, schleiernder Übergang von der Hintergrund-/Rahmenfarbe zum Bild) ausgeführt. Werden scharfe Übergänge – das heißt ohne Fade-out gewünscht -, so ist darüber separiert zu informieren. 

Mit dem Wassertransferdruck kann man schöne Designs 3-dimensional auf den HELIOLITHs applizieren. Dazu findet man entsprechende Wassertransferdruck-Folien für künstlerische/technische Designs oder auch zu Material-Imitaten (Marmor, Stein, Holz/Wurzelholz, Carbon, Metall, …) auf einschlägigen Webshops wie zB:

  1. https://www.artwork-shop.de/
  2. https://www.mst-shop.com/
  3. https://www.htf-wassertransferdruck.at/

Hier gewünschte Folien einfach auswählen und die Spezifikation in der Anfrage/Bestellung mitsenden, damit die Machbarkeit grundsätzlich geprüft werden kann und das Angebot/die Rechnung entsprechend erfolgen kann.

Manche dieser Folien sind bei unserem externen Dienstleister lagernd – manche müssen bestellt werden. Das ist grundsätzlich kein Problem, verlängert aber die Lieferzeit.

Beim Wassertransferdruck verlangen die jeweiligen Folien eine bestimmte Hintergrundfarbe am HELIOLITH – zu ~80 % muss diese hell bzw Weiss (zB RAL 9010) sein, zu ~20 % muss diese dunkel bzw Schwarz (zB RAL 9005) sein. In sehr seltenen Fällen wird eine ganz konkrete Farbe empfohlen – das ist grundsätzlich kein Problem, kann aber einen Mehrpreis und/oder längere Lieferzeit bedeuten, weil es sich dann eventuell um Sonderfarben handelt.

Fragen zu Gesundheit

HELIOLITH Heizkörper haben nur zu Beginn eine Geruchsentwicklung – Styrol entweicht hier durch die Erhitzung aus dem Gelcoat. Das legt sich nach dem Ausheizen (~2 Tage) und ist in jedem Fall unter definierten Grenzwerten und absolut unbedenklich. Entsprechende Expertise dazu durch die IBO GmbH. 

Man kennt diesen Geruch auch von anderen, nicht zu erhitzenden aber auch neu beschafften Produkten/Materialien (zB Auto, Fenster, Türen, … die darin verwendete Dichtungen, Lacke enthalten Styrol) – umgangssprachlich wird gesagt: „… das riecht aber neu …“.

IR-A ist eine verkürzte Schreibweise für kurzwellige Wärmestrahlung (780 – 1.400 nm) – diese wird durch sogenannte IR-Strahler (Infrarot-Strahler) erzeugt, welche eine Oberflächentemperatur von mindestens 900 °C haben. Diese leuchten rot, benötigen praktisch keine Aufheizzeit und haben einen Strahlungsanteil von über 90%. Die Strahlungswärme wird durch Zugluft oder Wind kaum beeinflusst. Infrarot Strahler eignen sich daher ideal für Anwendungen im Außenbereich. Der Stromverbrauch ist bei diesen Hochtemperaturheizgeräten jedoch massiv und birgt auch ein hohes Risiko in Bezug auf Verbrennungen durch direkte Berührung oder sogar durch zu nahe Wärmestrahlung (Schutzgitter in entsprechendem Abstand zur IR-Quelle, Montage in großer Höhe und Kindersicherungen sind bei diesen Geräten unabdinglich).

IR-B ist die Kurzschreibweise für mittelwellige Wärmestrahlung (1.400 – 3.000 nm) – diese wird durch IR-Strahler (Infrarot-Strahler) erzeugt, welche eine Oberflächentemperatur von 200 – 900 °C haben. Sie erzeugen kein Licht und werden daher auch Dunkelstrahler genannt und haben einen Strahlungsanteil von 60 – 90 %. Diese IR-Strahler werden in geschlossenen, hohen und weiten Räumen und Hallen (bevorzugt bei Industrie, Gewerbe und Gastronomie) mit erhöhtem Wärmebedarf eingesetzt. Der Stromverbrauch ist bei diesen Mitteltemperaturheizgeräten hoch. Sie bergen ein hohes Risiko in Bezug auf Verbrennungen durch direkte Berührung sowie durch die Wärmestrahlung (Schutzgitter in entsprechendem Abstand zur IR-Quelle, Montage in großer Höhe und Kindersicherungen sind unbedingt notwendig).

IR-C ist die Kurzschreibweise für langwellige Wärmestrahlung (3.000 nm – 1 mm) – diese wird durch IR-Strahler (Infrarot-Strahler) erzeugt, welche eine Oberflächentemperatur von unter 200 °C haben. Dabei setzt man voraus, dass bei Oberflächentemperaturen von über 100 °C die IR-Strahler nur an der Decke und auch außerhalb Griffweite montiert werden. Sie erzeugen kein Licht und haben einen Strahlungsanteil von bis zu 60 %. Diese IR-Strahler werden in Räumen (Wohnungen, Einzelräumen, Büros, Hotelzimmern, Mehrparteienhäusern sowie Einfamilienhäusern) zum Heizen verwendet. Der Stromverbrauch ist bei diesen Niedertemperaturheizgeräten ökonomisch gut vertretbar – es besteht nur geringes Risiko in Bezug auf Verbrennungen durch direkte Berührung (unfachmännisch montiert) und kein Risiko durch die Wärmestrahlung an sich.

Infrarotstrahlung (IR-Strahlung) kann die lokale Durchblutung fördern und die Muskelspannung senken. Traditionell wird Infrarot-Strahlung in der Medizin zum Beispiel zur Linderung bei Muskelschmerzen und Verspannungen eingesetzt, aber gegebenenfalls auch bei Autoimmunerkrankungen oder bei Wundheilungsstörungen. Die Frage, ob die Behandlung einer Erkrankung oder von Beschwerden mit IR-Strahlung sinnvoll ist oder im Gegenteil sogar schaden kann, muss aber im Einzelfall von einem Arzt oder einer Ärztin beurteilt werden (vor allem was den Strahlungsbereich IR-A und IR-B betrifft). Wärmestrahlung im IR-C-Bereich (langwellige Wärmestrahlung von 3.000 nm – 1 mm) ist Aufgrund der geringen Eindringtiefe und geringen Volumenverteilung für den Menschen ungefährlich und gesundheitlich unbedenklich bzw. wird diese als sehr wohltuend und behaglich empfunden.

Definitiv NEIN. Wärmestrahlung im IR-C-Bereich – also den elektrischen Niedertemperaturheizgeräten – ist absolut unbedenklich. Der Mensch ist einer IR-Strahlung – auch Infrarotstrahlung, thermische Strahlung oder Wärmestrahlung genannt – ständig ausgesetzt. Jeder Körper der wärmer ist als 1 Kelvin, sendet in Abhängigkeit von seiner Temperatur elektromagnetische Strahlung, also Wärmestrahlung aus. Mit zunehmender Temperatur an der Oberfläche, steigt die Intensität der Strahlung und die Wellenlänge wird kürzer. Bis ~600 °C liegt der größte Teil der Strahlung noch im Infrarotbereich und ist für den Menschen nicht sichtbar. Steigt die Temperatur weiter, wird die Strahlung sichtbar und die Glühfarbe verschiebt sich von glutrot über hellrot (850 °C) nach gelb (1.000 °C) und schließlich nach weiß (1.300 °C). Erst bei noch heißeren Oberflächen nimmt der Anteil schädlicher Strahlung, beispielsweise das ultraviolette Licht (UV-Licht), immer mehr zu, sodass eine Gefahr für den Menschen davon ausgehen kann. Von Infrarot-Heizgeräten, die im nicht sichtbaren Spektralbereich jenseits dem roten Licht arbeiten, geht hingegen keinerlei gefährliche Strahlung aus.

In der DIN EN 60335-2-30 ist geregelt, dass die Temperaturerhöhung – ausgehend von der Umgebungstemperatur – von Heizgeräten mit metallischen Oberflächen 85 Kelvin (K) und von Heizgeräten mit Oberflächen aus Glas oder Keramik 105 K nicht überschreiten darf. Letzteres gilt auch für HELIOLITH Heizkörper – die maximal 105 K Kerntemperatur erreichen und folglich die Oberflächentemperatur bei maximal 100 K liegt.
Bei einer Raumtemperatur von 20 °C dürfen die Oberflächen also nicht wärmer als 105 °C bzw. 125 °C sein. Kurzzeitiges Berühren der warmen Oberfläche verursacht keine Verbrennungen.

Die Infrarotwärme wirkt sich ausgesprochen positiv auf den menschlichen Organismus aus. Es ist nicht nur ein subjektives Empfinden, sondern auch unzählige Male in vielen Gutachten nachgewiesen, dass Strahlungswärme bzw IR-Wärme eine wohltuende Wärme für den Körper ist und vielerlei Beschwerden lindert.

Da eine Infrarotheizung die Raumluft nicht direkt erwärmt, sondern die Gegenstände im Raum, profitieren man außerdem von einer höheren Luftfeuchtigkeit, sowie einer geringeren Konvektion (warme Luft steigt auf, kühlt ab und fällt wieder). Dies ist besonders positiv für Asthmatiker und Allergiker, da durch die reduzierte Raumluft-Zirkulation weniger Staub aufgewirbelt wird.

Fragen zu Auswirkungen auf Umgebung und Umwelt

Durch die Kombination aus direkter Wärmestrahlung in Verbindung mit der erhöhten Raumhüllentemperatur (Wandtemperatur) entsteht ein subjektives Wärmeempfinden, das um 2 – 3 °C über der tatsächlichen Raumlufttemperatur liegt. Das heißt, die gefühlte Temperatur liegt höher als die tatsächliche Raumlufttemperatur. Diesem Phänomen begegnet man auch an einem kalten Wintertag: durch die direkte Sonnenstrahlung ist das subjektive Wärmeempfinden höher als die tatsächliche Lufttemperatur. Als Grundregel gilt, je höher die Wandtemperatur, desto geringer die notwendige Raumlufttemperatur bei gleicher Behaglichkeit. Im Behaglichkeitsdiagramm von Bedford ist ersichtlich, dass man bei warmen Wänden trotz geringerer Raumlufttemperatur gleiche Behaglichkeit empfindet. Damit kann die Raumlufttemperatur abgesenkt werden und jedes Grad weniger Raumlufttemperatur spart ~5 % an Energie. Da eine Infrarot-Heizung durch die Infrarot-Strahlung auch die Gebäudehülle aufheizt, wird die Feuchtigkeit in den Decken, Wänden und Böden reduziert, dadurch werden die Dämmwerte positive beeinflusst. Das vermindert oder verhindert Kondensation und somit auch die Schimmelbildung.

Eine korrekt dimensionierte HELIOLITH Infrarot-Heizung übertrifft an Behaglichkeit und Komfort viele andere Heizsysteme. Sie ist sauber, geräuschlos, wartungsfrei und effizient. Mittels Wärmestrahlung lassen sich Räume sehr gleichmäßig temperieren und heizen. Durch exakte Positionierung der HELIOLITH Heizpaneelen können zusätzlich Komfortzonen gezielt mit Wärme versorgt werden. Dies führt dazu, dass die zugeführte Energie punktgenau und sehr effizient dort eingesetzt werden kann wo sie benötigt wird.

Übliche Konvektionsheizungen nutzen die Luft für den Wärmetransport. Die Nachteile sind bekannt: durch die aufsteigende Warmluft entsteht ein großes Temperaturgefälle zwischen Decke und Boden. Während in der warmen Luftschicht an der Decke sehr viel Energie (Wärme) nutzlos gespeichert ist, befindet sich die kühlere Luft in Bodennähe und beschert den Menschen kalte Füße. Man ist gezwungen das Raumthermostat weiter nach oben zu drehen. Dieser kontiunierliche Warmluftstrom wirbelt Staub und Bakterien auf welche den Menschen belasten. Zudem wird die Luft ausgetrocknet, was sich ebenfalls negativ auf das Raumklima und das Wohlbefinden auswirkt.

Fragen zu Finanzen

Ja – die Verwendung eines Durchlauferhitzern in Kombination mit einer elektrischen Systemheizung aus HELIOLITH Infrarot-Paneelen steigert die Effizienz im Eigenheim. Da eine elektrische Systemheizung ohne wasserführendes System funktioniert, benötigt man keinen Heizwasserkreislauf mehr – ein zusätzlicher Ofen, alleinig für das Brauchwarmwasser ist in den meisten Anwendungsfällen absolut ineffizient.

Ein Durchlauferhitzer erwärmt das Wasser erst, wenn der Wasserhahn aufgedreht wird – dies spart Energie im Vergleich zum Erhitzen und Warmhalten eines Boilers. Ebenso entfällt durch einen Durchlauferhitzer am Ort des Bedarfes der Wärmeverlust durch lange Rohrleitungen.

Ein Erwärmen des Wassers direkt am Ort des Bedarfes (point of use) ist daher sehr sinnvoll und hilft Wasser und Strom zu sparen. Darüber hinaus sind die Investitionskosten für die Wasserinstallation stark reduziert – um bis zu 60 %. Des weiteren sind auch gesundheitliche Probleme mit Legionellen ausgeschlossen – welche vor allem bei Kleinkindern gesundheitsgefährdend sind.

Die Kombination aus Photovoltaik-Anlage und einem elektrisch betriebenem Heizsystem mit HELIOLITH-Heizpaneelen ist besonders effizient. Eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage, PVA) produziert Strom durch Sonnenkraft, die man für den Eigenbedarf nutzen kann. Da man zB in Österreich mit >100 % Aufschlag auf den reinen Strompreis rechnen kann (Netzgebühr, Steuern), hat man hier wesentliches Einsparpotential, wenn man selbst produzierten Strom verwenden kann. Vermutlich wird es nicht für völlige Unabhängigkeit reichen – aber auf alle Fälle trägt es zur massiven Einsparung der Energiekosten bei. Ein Stromspeicher würde dieses Heizsystem zusätzlich optimieren.

Der Strompreis schwankt weniger als alle anderen Energieträger, welche sich stark am Ölpreis orientieren. Speziell in Österreich hat der Strom-Mix eine hohen Wasserkraft-Anteil – somit ist der Umweltaspekt hier wesentlich. Man braucht für Strom keinen Lagerplatz – das spart zB in Österreich beim Bau Investitionskosten von ~2.000 EUR/m², da Räumlichkeiten zum Lagern von Pellets, Hackschnitzel, Öl, Gas und Wärmepumpen entfallen. Für Strom braucht man keinen Kamin (~5.000 – ~10.000 EUR) und es Bedarf keiner Wartung von weiteren Regeleinheiten und Verschleißteilen.

Der Verbrauch einer Infrarot-Heizung hängt im Wesentlichen von der Gebäudehülle und der Anwendung ab. Wird die Infrarot-Heizung als Hauptheizsystem eingesetzt, liegt der Verbrauch im Bereich eines modernen Gasbrennwertgerätes. Obwohl der Strompreis [kWh] im Einkauf wesentlich höher liegt als der Gaspreis, können mit der Infrarot-Heizung eine Vielzahl an Einsparungspotenzialen genutzt werden, zB durch die Nutzung einer Photovoltaik-Anlage, eines Durchlauferhitzern oder einfach durch bessere Steuerungsmöglichkeiten einer Infrarot-Heizung in Bezug auf Räume und Heiz-Zonen (Aufenthalts- und Arbeitsbereiche) sowie in zeitlicher Hinsicht (Trägheit des Systems). Darüber hinaus ist der Strompreis auch weniger schwankend als alle anderen Energieträger, die zum Großteil an den Ölpreis gekoppelt sind.

Verbrauchskostenvergleiche zeigen, dass Heizen mit elektrischem Strom bedingt durch den höheren Preis in EUR/kWh im Vergleich zu Öl, Gas, Pellets und Hackschnitzel teurer erscheint. Aber unter Berücksichtigung der kapital- und der betriebsgebundenen Kosten, bietet eine Infrarot-Heizung gerade in Gebäuden, die wenig Wärme benötigen, erhebliche wirtschaftliche Vorteile.

Im Altbau beispielsweise, beim Ersatz der alten Nachtspeicherheizungen, führt der Einsatz einer Infrarot-Heizung bereits durch die bessere Regelbarkeit zu geringeren Verbräuchen. Ob jedoch ein wirtschaftlicher Betrieb möglich ist, hängt im Wesentlichen von den ortsüblichen Tarifen für Nachtspeicheröfen und elektrischen Direktheizungen bzw. der jeweiligen Infrarot-Heizung ab. Es werden Fakten oftmals falsch dargestellt – was dann zur Benachteiligung am Heizungsmarkt führt, weil dadurch zB Förderungen nicht gewährt werden. Wobei elektrische Heizsysteme in der Anschaffung immer günstiger sind, als staatlich geförderte Heizsysteme (zB Wärmepumpen, Biomasse).

In jedem Fall empfehlen wir, vor jeder Maßnahme die Gesamtheizkosten bestehend aus kapital-, verbrauchs- und betriebsgebundenen Kosten der jeweiligen Heizsysteme miteinander zu vergleichen. Komfort und Behaglichkeit sind schwer monetär zu bewerten – sind aber ein weiterer Pluspunkt für eine elektrische Infrarot-Heizung.

Betriebskosten sind direkt proportional zur aufgenommenen elektrischen Leistung. Durch die äußerst effiziente Umwandlung der elektrischen Leistung in Energie (Wirkungsgrad von nahezu 100 % – keine Wärmeverluste), der direkten Wärmeerzeugung vor Ort bzw. wo man das will und einer geringeren Raumtemperatur können bei richtiger Anwendung die Betriebskosten um bis zu 30 % gesenkt werden.

Man spart bei: Raum für Technik und Energieträger (Öl, Pellets, Hackschnitzel etc.), Kamin, Wasserinstallation bis zu 60 %, Heizungsinstallation bis zu 50 % sowie bei Filtertechnik (Feinstaub) – um nur ein paar Einsparungsmöglichkeiten zu nennen.

Man spart bei: Wartung (gesetzliche Auflagen und vom Hersteller empfohlene Wartung), Instandhaltung (Reparatur von Pumpen, Ventilen, Motoren und Behältern) sowie bei der Eigenheimversicherung (Risikominimierung bei Feuer- und Wasser-Schäden).

Mehrkosten sind zu erwarten bei Infrarot-Heizkörpern (gegenüber herkömmlichen Heizkörpern), Hausanschluss vom Energieversorger angepasst an Anschlussleistung (meist eine Stufe höher als Standard) und für Betriebskosten (Stromverbrauch).

Weil Politik und Wirtschaft hier noch blockieren und elektrische Infrarot-Heizungen mit Strom als Energieträger als CO2-Belastung dargestellt werden – mit Werten zwischen Gas- und Öl-Heizung, was faktisch nicht zutrifft (weil ÖKO-Strom, Strom-Mix mit hohem ÖKO-Anteil und andere Energieträger nicht ganzheitlich zu ihrer Gesamtumweltbilanz erfasst werden und dadurch besser erscheinen).

Trotzdem muss man sagen, dass die moderaten Investitionskosten und die Kostenvorteile bei Wartung und Instandhaltung für eine Infrarot-Systemheizung sprechen, weil genannte Punkte eine Förderung sicher kompensieren.

ACHTUNG: In manchen Fällen wird das Wort „Förderung“ missbräuchlich verwendet. Die oftmals beworbene und gewährte „Förderung“ ist schlicht ein Rabatt oder sonstiger Preisnachlass des jeweiligen Heiztechnik-Herstellers/-Händlers. Das wird mit dem Hintergrund gemacht, den Anschein zu erwecken, dass jeweiliges Produkt vom Staat aus zB umwelttechnischen Gründen gewollt ist.

Rechtliche Fragen

In Österreich ist seit 2015 eine Systemheizung mit elektrischen Widerstandsheizgeräten (zB Stromheizungen allgemein, Infrarot-Heizpaneele) nicht mehr verboten bzw ist diese jetzt unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt (siehe dazu auch die OIB-Richtlinie 6 vom 26.03.2015 bzw fragen Sie dazu bei Ihrem Fachbetrieb für Elektro-Installationen oder Heizung/Sanitär/Klima/Lüftung).

In anderen Länder ist die Situation diesbezüglich mit jeweiligen Fachbetrieben oder Energieversorgern abzuklären. Wobei auch ein Nachtspeicherofen als Widerstandsheizgerät anzusehen ist, diese ineffiziente und träge Heizvariante aber eine Ausnahme bildeten.

HELIOLITH Infrarot Heizungen sind von der TÜV Austria GmbH zertifiziert entsprechend relevanter Richtlinien für Niedrigtemperaturheizgeräte. Selbstverständlich gibt es auch die Bestätigung zur CE-Konformität des Herstellers. Wichtige oder relevante Inoformationen finden Sie diesbezüglich auch im Download-Bereich am Seitenende.